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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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heit, die Tugend und Gott; und eben die Zauberstäbc, diemagischen Ringe, die Zauberlampen, womit er uns be-herrsche, wirken endlich auf ihn selber zurück."

Er legte diese Meinung als Matthieu die seinigeund Joachime ihre eigne vorgetragen, daß nämlich ihr anden Musenalmanachen wenigstens zwei oder drei Blätter ge-fielen, nämlich die glatten Pergamcntblättcr viel kürzervor; die Ministerin war der scinigcn (denn sie war sel-ber eine Vcrsifcrin); der Kammcrherr sagte,jede Stadtund jeder Fürst bete ja die Dichter in eignen Tempeln an nämlich in den Schauspielhäusern." Klotilde durftesich nun zu den Siegern schlagen:Wenn man im Januareinen Dichter liefet, so ist's so lieblich, als wenn man imJuniuS spazieren geht. Ich kann weder Philosophen nochGelehrte lesen; eS bliebe mir (sie wollte sagen: ihrem Ge-schlechtc) daher gar zu wenig, wenn man mir die liebenDichter nähme."Sie würden höchstens (sagte endlichder Minister) Ihre Schüler an ihnen finden; Dichter be-kümmern sich, wie die Heiligen, wenig um die Welt undihr Wissen; sie können den Staat besingen, aber nicht be-kehren." O du grinzende Mumie, dachte Viktor, einEdelstein, den du nicht als einen Staatsbaustein vermauernkannst, ist dir weniger als ein Sandblock. Wenn du nurjede flammende, als eine Ergänzung der republikanischen An-tiken dastehende Seele zu einem Unterschreiber, zu einemZollkommissar oder Kammersiskal einsetzcn könntest (wie dieGroßkairer die Ruinen zu Ställen und Pscrdetränken ver-bauen)! Der edle Matz fügte blos hinzu:in Rom warein Maler, der mit jedem nur singend sprach; und ich kannteeinen großen Dichter, der nicht einmal im gemeinen Leben