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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
Entstehung
Seite
183
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einmal der Deckmantel weggezogen zu seyn schien; an Per-sonen, die man einer dritten wegen zu hoch geachtet, nimmtman, wenn uns die dritte nicht mehr zwingt, durch eine grö-ßere Hcruntcrsetzung derselben Rache. Auch sagte er zu sich:da sie ihren Bruder Flamin jetzo selten sieht: so wär'S cin-sältig, sie einer verlegnen Minute durch die Erzählung bloß-zustcllen, daß ich die Verwandtschaft weiß." Armer Vik-tor! Gleichwol war'ö ihm unmöglich, sein Herz nur mitso viel elektrischer Wärme vollzuladcu er rieb es mitKatzenfellen, er schlug es mit Fuchsschwänzen als dascynmußte, daß sein Puls wenigstens voll für Joachimen gegan-gen wäre, geschweige sieberhast; aber eben dieses bestimmteihn, sich gerade so zu betragen, als wären Herz und Pulsevoller:eS wäre unedel (dacht' er), wenn es die gute Jo-achime entgelten müßte, daß ich einmal andere Hoffnungenund Wünsche gehabt, als die bisherigen neuesten." DieseAufopferung erwärmte ihn mit eigner Achtung; diese Achtunggab ihm den männlichen Stolz, der mit seiner Liebe und sei-ner Wahl allen vier Weltthcilen trotzt; dieser Stolz gab ihmwieder Freiheit und Freude und jetzo war er im Stande,mit Klotilden zu reden wie ein vernünftiger Mensch.

Diese ganze innere Geschichte nahm freilich einen zwölf-mal größcrn Zeitraum ein, als Muhameds Reise durch alleHimmel fast eine gute Stunde. Ein Zufall aber warfsich zwischen alle seine Ideen. Da nämlich die Ministerineine wahre Gelehrte war sie wußte, daß ein Paar Quarz-drusen und einige Präparate und ein ertränkter Fötus nochkeinen Gelehrten machen, sondern erst ein Lehrsaal voll Na-turalien und ein Lcsckabinct und da der Kammcrhcrr LeBaut ein Gelehrter war denn sein Kabinet war eben so