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23. Hundsposttag.
Erster Besuch bei Klotilde — die Blässe — die Rothe — dieRcnn-Wochen.
gesteh' ich — sagte Viktor, der am andern Tagenach Klotildcns Ankunft in seiner Stuke umher lief — inein Gewitter oder in ein stürmendes Meer sah' ich herzhaf-ter, als in das kleine Gesicht, in einen heitern Himmel vondrei Nasenlängen." Aber er half sich dadurch, daß er einenabgerissenen Fortissimo-Akkord auf dem Klavier anschlug:dann konnte er zu Klotilden. BloS unterwegs sagte er: „nir-gends wird so viel gezankt, als in einem Menschen — Wcl-„cher Tcufelslärm in diesem fünsschuhigcn Disputatorium über„den geringsten Bettel, bis nur aus einer Bill eine Akte„wird! — Ein tragbarer Nazionalkonvcnt in uuce ist man,„ich kann keinen Schritt thun, ohne daß erst die rechte und„linke Seite darüber haranguircn, und die enraZes und die„noi,-8, und der Herzog von Orleans und Marat. Das Ab-scheulichste ist im innerlichen Regcnsspurger Reichstage des„Menschen, daß die Tugend darin mit zehn Sitzen und Einer„Stimme sitzt, der Teufel aber mit Einem Steiße und sieben„Stimmen." —
Durch diese lustigen Selbergesprächc wollt' er sich vomAnblick seiner verworrenen, verstockten, kalt-wunden, im-mer Joachimen zu Klotilden hinaushebendcn Seele entfernen.Er wurde endlich bloö durch den tugendhaften Entschluß wie-der rein ausgestimmt, setzt die Liebe zu Joachimen nicht zu