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in seine Hundsposttage auf — weil er gern Dinge von Ge-wicht anfträgt — wenn nicht die Flasche selber dadurch ei-nes bekäme, daß sie die weichste Hand, auf der noch derhärteste Juwel Schimmer auswarf, blutig schnitt. DerDoktor erschrak — die Blutende lächelte — er küßte dieWunde, und diese drei Tropfen sielen gleich Jasons Blut,oder gleich einem von einem Alchimisten rektifizirten Blute,als drei Funken in sein entzündbares, und die Blutkohle derLiebe bekam drei anglimmcnde Punkte — ja cs hätte weniggefehlt, so hätt' er ihr gehorcht, da sic ihm scherzend befahl(um ihm eine größere Verlegenheit zu ersparen, als er hatte),die Pariser veraltete Mode, an Damen mit rosenfarbnerDinte zu schreiben, wieder aufzuwccken, und hier auf derStelle drei Zeilen mit ihrem Blut an sie abzufcrtigcn. Sovielist wenigstens gewiß, daß er zu ihr sagte: er wollte, erwäre der Teufel. Bekanntlich wird dem letzten das Guarcn-tigianischc Instrument oder vielmehr der Partagctraktat überdie Seele mit dem Blute des Eigners als Faust- undFraiS-pfand zugcfcrtigt — Blut ist der Same der Kirche, sagtdie katholische; und hier ist gar vom Tempel für eine Schönedie Rede.
Dabei war's — und blieb'S — als Cour bei der Für-stin auf heute angesagt wurde. Das war ihm erstlich fatal,weil der heutige Abend versalzen war, — und zweitens lieb,weil Joachime heute den Hut Wegthun mußte, den er undsie so liebten. Da, wie gewöhnlich, den Damen von derFürstin die Roben und Frisuren vorgcschrieben wurden, worinsie den Courtag, d. h. den Brandsonntag ihrer Freiheit, beiihr begehen mußten: so konnte sic heute ihren Florhut nichtaufbehalten, den sie so liebte, und Viktor auch, aber an ihr