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dem Pudcrmesser rasirtc, und daß cr um einige Toilcttcn-Hofämtcr bei ihr anhielt: „ich kann Ihr Schminkdosenträger„werden, wie der große Mogul Tabackpfeifen- und Betcl-„träger hat — oder auch Ihr Oavntier ordinaii« — oder„Ihr Loiiiinier (d. h. Gcbetpolstcrträger) — ich würde,„wenn Sie sich nicht auf den Polster knieten, cs selber thun
„vor Ihnen.-Ich kannte in Hannover einen schönen
„Engländer, der sich das linke Knie füttern und polstern„ließ, weil er nicht wußte, wen er heute anzubeten be-komme, und wie lange."
Es ist eben so wichtig, daß er sie am Jonastag einPaar feine Handschuhe, worauf ein sehr einfältiges Gesichtgctuschct war, anzunchmen zwang — „es wäre sein eignes„(sagt' cr), sic sollte das Gesicht nur Nachts im Bette aus„oder an der Hand haben, damit es aussähe, als küßt' er„ihr durch die ganze Novcmbcrnacht die Hand." —
Ich fahre in meinem pragmatischen Auszuge aus diesemBclagertagcbuch fort, und finde am LcopoldStag ausgezeich-net, daß Joachime schon Vormittags sagte, sie würde ihrenPapagai, wenn sie ihm einen Sprachmeister hielte, nichtsaus dem ganzen Dictionnaire beibringcn lassen, als dasWort peellclo! „Jeder Liebhaber, sagte sie, sollte sich ein„Papchen halten, das ihm unaufhörlich zuriefe: perkde!"—„Die Damen, sagte mein Held, sind allein schuld: sie wollen„zu lange, oft ganze Wochen, ganze Monden geliebt werden.„Dergleichen ist über unsre Kräfte. Haben nicht die Jesui-ten sogar die Liebe zu Gott periodisch gemacht?*) Skotus
*) Dieser freche Unsinn steht wirklich in Pascals Briefen. S.den lOtcn.