Viktor Matzen, der besser hierüber dachte, jetzo lieber ge-wann, nnd warum er von dem Vater zu der Tochter floh.
Bei Joachimen gelangen in dieser Woche seine Gna-denmittcl: sie gab dem seinen und wohlriechenden Narren-Dualis, wie wir der Tugend, nur das Akzessit, und mei-nem Helden, wie wir der Neigung, die Preismedaille.Da er aber blos eine gewisse Empfindsamkeit am meisten inder Freundschaft und Liebe achtete: so hätt' er, dacht' er,mit dieser Schäkerin durch den Mond reisen können, ohnefür sie (aber wol über sie) zu seufzen — aber diese lusti-gen, mein Bastian, haben den Henker gesehen; denn wennsie etwas anders werden, dann wird man's auch mit. Siesagte ihm, sie wolle gefallen wie ein lutherisches Hciligcn-gcmälde, aber sie wolle nicht angebetet seyn wie ein ka-tholisches. Sie nahm ihn am meisten durch die ihrem Ge-schlecht eigne Gabe ein, zarte Wendungen zu verstehen —die Weiber errathen so leicht, weil sie sich immer nur erra-then lassen, und ergänzen und verbergen jede Hälftemit gleichem Glück; — aber zu ihren Reizen rechn' ich auchden Zwang vor der Fürstin und den vor den Zuhörern mitden — Augen. Uebrigens war jetzo sein von Klotildenweggeworfenes Herz in der Lage der Kinder, die gewettethaben, Schläge in ihre Hand ohne Thränen aufzunehmen,und welche noch sortlächeln, wenn diese schon fließen.
Woche des 23. Post-Trinitatis oder 46ste desJahrs 179*
Jetzt ist er auch Vormittags dort. Es ist bemcrkens-werth, daß er ihr am Martinitag die gepuderte Stirn mit