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er machte sich nichts daraus: „ich komme ja nur zum Spaße„(dacht' er), und mir ist nichts anzuhaben." — Der Mi-nister, dem er bloS über der Tafel begegnete, hatte gegenihn alle die Höflichkeit, die mit einem persiflircnden Gesichtund mit einem die Welt in Spionen und in Diebe cinthei-lcnden Stande zu verbinden ist; aber Sebastian merkte doch,daß er ihn für einen Halbkenncr in der Medizin und inden ernsthaften Wissenschaften — als wären nicht alle ernst-haft — ansche und für einen Eingeweihten blos im Witzund schönen Wissen. Jedoch war er zu stolz, ihm eine an-dere als die leere Neumondseite zuzukehren, und verbargalles, was ihn bekehren konnte. Daher mußte sich Viktorbei dem dümmsten Kanzleiverwandten, dcr's gesehen hätte,dadurch um alle Achtung bringen, daß er, wenn der Ministermit seinem Bruder, dem Rcgierpräsidenten, ein interessantesGespräch über Auflagen, Bündnisse, über die Kammer an-spann, entweder nicht anfmcrktc, oder fortlief, oder die Wei-ber aufsuchte. — Auch liebte er am Fürsten nur den Men-schen; der Minister nur den Fürsten. Viktor konnte beiJenner selber über die Vorzüge der Republiken Reden hal-ten, und dieser hätte oft im Enthusiasmus (wenn die Reichs-gerichte und sein Magen eS vcrstattet hätten) gern Flachsen-singcn zum Freistaat erhoben und sich zum Präsidenten desKongresses darin. Aber der Minister haßte dieß tödtlich,und klebte allen politischen Freidenkern — einem Rousseau— allen Girondisten — allen Fenillants — allen Republi-kanern — und allen Philosophen den Namen Jakobiner auf,wie die Türken alle Fremde, Britten, Deutsche, Franzosen re.Franken nennen. Jndeß war dieses eine Ursache, warum