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reien, die unterlagen (als über die Blutige! re.), noch dieletzte, die siegte; man wird muthiger und glücklicher, wennman einer Stolzen widerspricht, als wenn man ihr schmei-chelt. Er sah eine Maske liegen; da er nun wußte, daß inItalien die Damen im Bette diese, wie die unsrigen dieHandschuhe, als Gcsichtschuhe anlegen: so verbot er ihr dieMaske geradezu, als Zunder der Augeneutzündung. Es warkeine Schmeichelei, da er ihr sagte, daß ihr die Maske mehrnehmen als geben könnte. Kurz, er bestand darauf. —
Er war vielleicht zu duldend gegen den Zweifel, dennur eine Frau erträglich und dauerhaft machen konnte,gegen den Zweifel, wen sie mit einander verwechsele, denHofmedikus oder den Günstling; denn er sagte ihr — vb-wol in der Sorge, zu viel zu sagen, welches bei Leuten vonseinem Feuer ein Zeichen ist, daß es schon geschehen — amEnde das, was er am Anfänge zurückbehaltcn hatte, daß ihndas Thcilnehmen (empretiskinent) des Fürsten hergeschickt;und hob diesen auf eigne Kosten empor, um so mehr, da ernichts Außerordentliches weiter von ihm anzubringen hatte,als eben, daß er ihn — hergeschickt.
Dann ging er. Bei dem Fürsten ließ er ihr so vielSelig- und so viel Heiligsprechungen (auf dieser Erdezwei Kontrarietäten!) zukommen, als der Anstand und seinHumor (zwei noch größere Kontrarietäten) verstatteten. Son-derbar! sie hatte trotz ihrem Feuer keine Launen. Er wußte,Jenner erlag nicht bloS dem Verläumder, sondern auch demLobredner. Man legt den gekrönten Schauspieldirektorcnder Erde Entschlüsse ins Herz und Beschlüsse in den Mund;sie wissen, was sie wollen und was sie reden, ein Paar Tagespäter als ihr Throncinbläser. Ein Günstling ist ein Shaks-