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pearc und Dichter, der hinter den Personen, die er handelnund reden lasset, nicht selber vorguckt und vorhustct, sondernder ein Bauchredner ist, welcher seiner Stimme den Klangeiner fremden gibt.
Da er den andern Tag die Pazientin wieder besuchte,waren die Augenhöhlen abgckühlt, obwol die Augen nicht;Agnvla saß heil in einem Kabinet voll Heiligenbilder. Mitder Unpäßlichkeit der Augen war eine Quelle des Gesprächsweggcnommen; und ihr Stolz vertrat zugleich seiner Em-pfindung und Laune den Zugang. Ob er es wol hundert-mal zu ihr in seinem Innern sagte: „quäle dich nicht, stolze„Seele, ich bin kein Günstling, ich will dir nichts nehmen,„am wenigsten deinen Stolz oder fremde Liebe — o ich weiß,„was es ist, keine zu erlangen:" so blieb er doch (nach sei-ner Meinung) kalt vor ihr, und zog mit der ärgerlichenAusficht ab, daß ihm seine gute Kur die Wiederkehr ab-schncide; denn die andern Hofbcsuche waren doch keine srci-müthigen Krankenbesuche. Vor der fatalen Kompaß-Uhr er-schrak er täglich weniger, außer wenn er eben froher war.
— Manche Leute würden eher ohne Häuser als ohneBauen leben; Viktor lieber ohne Lebens-Luft als ohne Luft-schlösser; er mußte immer das LottericlooS und die Akzicirgend eines Plans in der Zukunft stehen haben, und eineFrau war meistens die Maökopeischwestcr in diesem Groß-avanturhandel. Dicßmal war er auf die Versöhnung Jen-ners und Agnola's erpicht. Er schloß so: fie ist auf beidenSeiten leicht — Jenner wird setzt immer Agnola's Gesell-schaft suchen, obwol bloö aus List, um in die künftige ihrerHofdame Klotilde mit mehr Anstand zu kommen, die er imStande ihrer Ehelosigkeit noch ohne Schaden nach seinem