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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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söhnen man müßte denn der eine selber seyn; sie zu ent-zweien, ist viel sicherer und leichter.

Er fand Agnola Nachmittags noch im Schlafzimmer,weil dessen grüne Tapeten (zwar nicht dem Gesichte, aber)dem heißen Auge schmeichelten. Ein dichter Schleier überdem Gesichte war ihr Taglichtschirm. Als sie, wie eineSonne, ihren Schleier aufschlug: so begriff er nicht, wie erin Tostatos Bude aus diesem italienischen Feuer und ausdiesen schnellen Hofaugcn ein verweintes Blondinengesichtmachen können. Ein Thcil dieses Feuers gehörte freilich derKrankheit an. Ihr erstes Wort war ein entschlossener Un-gehorsam auf sein erstes; indessen stieß sie damit die HerrenPringle und Schmucker so gut vor den Kopf wie ihn;denn das ganze drcieinige colle»!,,,,, Eeüoim rieth ihrBlutigel um die Augen; aber diese ekelten sie. Der Medi-kus rückte mit Schröpfköpfen am Hinterhaupte heraus; aberihre Haare waren ihr lieber als ihre Augen.Muß mandenn alles mit Blut erkaufen?" sagte sie mit italiänischcrLebhaftigkeit.Die Reiche und Religionen sollten's nichtwerden, aber doch die Gesundheit", sagt' er englisch frei.Er forderte noch einmal ihr Blut aber sie gab es ihmerst, da er das Opfcrmeffer änderte, und ihr am Auge eineAderlaß vorschlug. Personen von Stande wissen, wie Ge-lehrte, oft die gemeinsten Dinge nicht: sic dachte, der Dok-tor werde die Ader öffnen. Und weil sie cs dachte: thatcr's auch, mit seiner durchs Staarstechcn geübten Hand.

Inzwischen ist wenn (nach dem Pliniuö) ein Kußaufs Auge einer aus die Seele ist eine Aderlaß daraufkein Spaß: sondern man kann, indem man eine Wundemacht, selber eine holen. Der arme Hofmedikus muß mit