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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
Entstehung
Seite
116
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nicht laut er trauere sanft und still wie eine Fürstin imsanften Weiß, er genieße sanft und still, und im Tempelseines Herzens spiele die Lust nur wie ein nngehört-irrendcrSchmetterling in einer Kirche und die Tugend schwebevor ihm am höhcrn Himmel über unserer Sonne, und wärmeund erhelle und ziehe allmälig sein Herz!

Du willst, aus liebender Bangigkeit für mein entsinken-des Leben, nicht haben, daß ich oft schreibe: so wenig glaubstDu, Lieber, meiner Hoffnung. D die ablausenden Gewichtemeiner Maschine fallen langsam und sanft auf das Grabhinauf dieses Erdenleben kleidet sich in meiner Seele im-mer schöner an, und schmückt sich zum Abschiede dieserNebcnsommer um mich, der wie eine Nebensonne neben demAugustsommcr steht, und der künftige Frühling nehmen michder Natur schmeichelnd aus den Armen.

So überlaubt, so übcrblümt der Allgütige die Kirchhof-mauer des Lebens, wie wir die Mauer eines englischen Gar-tens, mit bedeckendem Epheu und Immergrün, und gibt demEnde des Gartens den Schein eines neuen Gesträuchs.

So steigt schon hier im dunkeln Leben der Geist, wieder Barometer schon unter dem trüben Wetter steigt, undwird den Einfluß des lichter» schon unter den Wolken innen.

Ich folge aber Deiner Liebe, und schreibe Dir nichtmehr als Einmal im Winter, wo ich Dir die große Nachterzähle, in der ich meinem blinden Julius zum erstenmalsagte, daß ein Ewiger ist. In jener Nacht, mein Ge-liebter, zogen mich die Entzückung und Andacht zu hoch,und das dünne Leben wollte reißen. Ich blutete lange.Im Winter, wo an die Stelle der Erden-Reize die des