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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
Entstehung
Seite
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Umkchrcn kann ich allemal," sagt' er auf halbemWege.--

Noch närrischer aber wär's, wenn ich zugleich Brief-steiler und Briefträger würde und mein eignes Schreibeneinhändigte," sagte er, und zog solches heraus.

Und meiner guten Mutter ihres beantwortete ich beidieser Gelegenheit mündlich," fuhr er halb im Traume fort,und voll größerer Liebe gegen ste, die ihm den holden nächt-lichen durch die Nachricht des Geburttages zugcschickt.

-Da er aber das Lüncr Borgcläutc zum Kirchcn-

geläutc vernahm: so sprang er empor und sagte:nunmehrversalz' ich mir den Weg nicht länger durch weitere Skru-pel, sondern ich marschire keck und entschlossen ins Dorf."

Und so zog er an der Hand Fortunens, hinter demNachlächeln der ganzen Natur, mit Träumen im Herzen, mitunschuldiger Hoffnung im neu aufblühenden Angesicht, in dasEden seiner Seele ein.

Flamin halt' er nicht mitgebeten, um dem Stadtseniorden Hochzeitgast nicht zu nehmen, und weil er selber nichtwußte, daß er nach St. Lüne gelangen würde und vielleichtauch, weil er seine phantasirende Aufmerksamkeit auf denschimmernden Morgen durch keine juristischen Akten-Neuig-keiten wollte stören lassen. Er ging überhaupt lieber miteiner Frau als einem Mann spazieren. Männer schämen sichbeinahe neben einander anderer als stummer Empfindungen;aber weibliche Seelen öffnen sich gern die verschämten Ge-fühle; denn fie decken das nackte Herz mit Mutterwärme zu,damit es nicht unter dem Enthüllen erkalte.

Da Viktor unten ums Pfarrhaus ging, sah er oben sel-ber zum Fenster auf sich herunter, in seiner zweiten Auflage