Vermummung werde ins Ohr gesagt haben: so hätt' er ihmdie no!>Ie inasgue ausgeredet.
Sebastian blieb gedachtcrmaßen weg und im Freien,wahrscheinlich aus Scham seiner Rolle und offenbar ausSehnsucht, Klotildcns Sonnenangestcht, das für ihn so langenicht aufgegangen war, in einer seinem Herzen beguemernLage anzuschaucn. „Und die Eltern werden mich gern Wie-dersehen, dacht' er dazu, wenn sic mir etwas zu verdanken„haben" — Klotildcns Hofamt nämlich. Er fuhr hinter demBettschirm der Dunkelheit lauschend öfters zusammen, alser aus dem Pfarrhause seinen Namen und zwar mit solcherLiebe, mit solchen Wünschen seiner Antwort nennen hörte,daß er beinahe eine gegeben hätte. Aber die Pfarrleute hat-ten nur mit seinem Pathchen gesprochen und zu solchem ge-sagt: „guter liebster Sebastian! Sich doch her, was Hab' ichda?" — Wie lag das verhüllete Paradies des heurigen Früh-lings in alten Resten um ihn! Wie beneidete er die Schat-tenköpfe im Schlöffe, die er um die Lichter gehen sah, undden alten Pfarrmops, der ihn zu den Psarrlcuten hincinwe-deln wollte, und drinnen auf dem Schauplatz einer so holdenVergangenheit weiter agirte! Aber als ihn Disteln amSchlosse an die musivische auf dem inncrn Fußboden dessel-ben erinnerten, so war der Neider zu beneiden, und er gingmit den schönsten Träumen, die se über sein dunkles Lebengezeichnet wurden, zum Apotheker zurück.
Am andern Tage kam Jenner nach, erfreuet über dieEltern, entzückt über die Tochter, weil jene so fein warenund diese so schön. Es kostete meinem Helden nichts als einWort, um den Stiefvater zur Bitte für die Anstellung derStieftochter zu bewegen, die der Held und der Vater so gern