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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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dem Bette heraus mit seinem Stockdcgen erstechen, weil derWeber Nachts das fürstliche Bette verwechselt hatte mit einemvon friedlicherem Inhalt. UebrigenS sammelten sich setzt alleStralen seiner Zuneigung im einzigen Menschen von Stande,im einzigen Beherzten und Vertrauten, den er hatte, in Vik-tor, zum Brennpunkte. Mein Held aber hatte überall zugenießen wenigstens den Gedanken an St. Lüne, über-all zu essen wenigstens auf einem Obstbaum, überallzu lesen und waren's nur Feuersegen an der Thüre, alteKalender an der Wand, Ermahnungen zur Wohlthätigkeitüber Almosenbüchscn, - überall zu denken über dasReise - Paar, über die vier Jahrzeiten - Akte der Natur, diejährlich wieder gegeben werden, über die tausend Akte imMenschen, die niemals wiederkchren, und überall zu lie-ben und zu träumen, denn eben diese Straße hatte Klotildeso oft aus ihren Reisen nach Maienthal und St. Lüne zu-rückgelegt, und der Freund ihres reichen Herzens fand aufdiesem klassischen Wege nichts als große Erinnerungen, Zau-ber-Stellen und eine stille lange heimliche Seligkeit ....

St. Lüne!" schrie Jenner, erfreuet, daß er nur wiedereinen Weltmann, Le Baut, sehen sollte. Auf die Emigran-ten-Maske war er selber verfallen, um den Kammerherrn,bei dem er sich zuletzt für einen Fürsten-Erbfeind ausgebeuwollte, besser auszuholen. Wäre in Le BautS Seele einhöherer Adel als der heraldische gewesen oder hätte Vik-tor nicht gewußt, daß der Kammerherr den Fürsten auf denersten Blick erkennen würde und daß ,er's schon darumvermögen würde, weil der wahre suspendirte Konsistorial-bote schon der Stadt Flachsenfingen wahrscheinlich die ganze