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„Mann." — . . . Jetzo sielen ihm Klotildenö nculichc Ein-wendungen gegen das Hofleben wie Eiszapfen in sein kochen-des Blut; aber er dachte, „Weibern gefallen doch die Hof-„Lagcr dcS Glanzes ein wenig mehr, als sic selber vcr-„muthcn und sagen, und weit mehr als den Männern. —„Halte denn cr'S mit ähnlichem Scclcn-Bau nicht auch aus?„— Sie, als Stieftochter des Fürsten, und als eine schöne„dazu, habe nur halbes Elend, gegen ihn gehalten — und„wisse sic denn, ob sie nicht einmal auö ihrem Feld-Etat„in die Hofgarnison zurückgesctzt werde durch einen Zufall."Unter dem Zufalle verstand er eine Heirath mit — Seba-stian. Endlich beruhigte er sich mit dem, was ich auchglaube, daß sie damals blos aus Höflichkeit einige Kältegegen ihre neue Entfernung von ihren Eltern vorgespicgelt,und also auch gegen den neuen Ort; auch hätte man Freudedarüber für Wärme gegen irgend jemand am Hof nehmenkönnen, z. B. gegen ihren — Bruder, dacht' er.
Jetzo kam der gestrige Gedanke, über den ich die Wetteverloren, wieder hervor, in Einer Nacht erstaunlich in dieHöhe geschossen: der nämlich: wenn er den Fürsten zur Reiseund zum Besuche beim Kammerherrn überredete, und ihnnoch unterwegs um ein Vorwort für Klotildc bei der Für-stin ansprach: so war's erstlich dem Stiefvater unmöglich,die Bitte für die schönste Stieftochter abzuweiscn, und zwei-tens der Fürstin unmöglich, bei ihrem Gemahl, der das Rechtder ersten Bitte ausübte, nicht allen möglichen Vortheil ansder ersten Gelegenheit zn ziehen, sich ihn verbindlich zumachen.-
--Acht Tage darauf, da cs schon dämmerte — in
den Herbsttagen wird'S eher Nacht — stand der Hvfkaplan