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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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Mann." . . . Jetzo sielen ihm Klotildenö nculichc Ein-wendungen gegen das Hofleben wie Eiszapfen in sein kochen-des Blut; aber er dachte,Weibern gefallen doch die Hof-Lagcr dcS Glanzes ein wenig mehr, als sic selber vcr-muthcn und sagen, und weit mehr als den Männern.Halte denn cr'S mit ähnlichem Scclcn-Bau nicht auch aus? Sie, als Stieftochter des Fürsten, und als eine schönedazu, habe nur halbes Elend, gegen ihn gehalten undwisse sic denn, ob sie nicht einmal auö ihrem Feld-Etatin die Hofgarnison zurückgesctzt werde durch einen Zufall."Unter dem Zufalle verstand er eine Heirath mit Seba-stian. Endlich beruhigte er sich mit dem, was ich auchglaube, daß sie damals blos aus Höflichkeit einige Kältegegen ihre neue Entfernung von ihren Eltern vorgespicgelt,und also auch gegen den neuen Ort; auch hätte man Freudedarüber für Wärme gegen irgend jemand am Hof nehmenkönnen, z. B. gegen ihren Bruder, dacht' er.

Jetzo kam der gestrige Gedanke, über den ich die Wetteverloren, wieder hervor, in Einer Nacht erstaunlich in dieHöhe geschossen: der nämlich: wenn er den Fürsten zur Reiseund zum Besuche beim Kammerherrn überredete, und ihnnoch unterwegs um ein Vorwort für Klotildc bei der Für-stin ansprach: so war's erstlich dem Stiefvater unmöglich,die Bitte für die schönste Stieftochter abzuweiscn, und zwei-tens der Fürstin unmöglich, bei ihrem Gemahl, der das Rechtder ersten Bitte ausübte, nicht allen möglichen Vortheil ansder ersten Gelegenheit zn ziehen, sich ihn verbindlich zumachen.-

--Acht Tage darauf, da cs schon dämmerte in

den Herbsttagen wird'S eher Nacht stand der Hvfkaplan