Einem Grunde mit Freuden thun, und der Minister könntedann nichts dafür, wenn der Kammcrhcrr, der Feind desLordS, leer auöginge. —
Der Tropf, steht man, hatte blos aus den zwei einge-fangnen Nachrichten der zwei Amt-Werbern,nen den ganzenübrigen Rcchtsgang errathcn, und selber der Umstand, denihm Matthieu entdeckte, daß der Minister einen Viertels-Flügel seines Pallastes für eine Freundin seiner verstorbnenTochter Giulia räume, hatte ihn nur mehr befestigt. Sosehr ersetzt Bosheit nicht nur Jahre, sondern auch Nach-richten und Scharfsinn.
Mein Held konnte ihm nichts sagen, als: er glaubenichts davon. Aber in drei einsamen Minuten glaubte eralles — denn deswegen, sah er, mußte die liebe Klotildegerade bei der Erscheinung der Fürstin aus dem Stifte zurück— deswegen wurde der Minister-Sohn von Le Baut mitsoviel Rauch- und Dankopfer-Altären umbaut — deswegenbrachte die Alte (im sechzehnten Hundöposttage) dem Hoflcbensolche Ständchen und so laute — überhaupt sind, sah ernoch, zwei solche geächtete gefangne Hofjuden in Babylondes Teufels lebendig, bis sie in der alten heiligen Stadtwieder sitzen, und wenn sie gerade eine schöne Tochter haben,so wird diese zur Vorspann der Fahrt gebraucht und zurMontgolsiere des Steigcns . . .
„O komm nur, -Klotilde — rief er glühend — der„Hof-Pfuhl wird mir dann ein italiänischer Keller, einBlu-„menparterre. — Bist nur du beim Minister, so Hab' ich„Geist genug und sprühe ordentlich. — Was wird mein'„Vater sagen, wenn er uns mit zwei Lanfzäumen stehen„sieht, an einem hast du die Fürstin, am andern ich den