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Epmann auf der Warte und guckte nach der Sonne, nichtihrer selber wegen, sondern um deö Abendroths und Wetterswillen, weil er morgen säen wollte: als er erschrocken vonder Warte hinüber sprang in sein Haus und die Hiobspostauspackte, der Konfistorialbote werde gleich da seyn, sammteinem französischen Emigranten, und für den einen sei nochkein Heller vorräthig und für den andern kein Bette . . .
ES kam kein Mensch. —
Ich begreif' es leicht; denn der Konfistorialbote lauerteam Pfarrhause, und marschirte, sobald er oben den Hof-medikus Viktor aus Wachs am Fenster sitzen sah, spornstreichszum Dorfe hinaus, gerade nach Flachsenfingen zu. DerEmigrant war zu seinem Professionverwandten Le Bauthincingegangcn. —
Beide Reisende nannten sich auch noch — Jenner undWiktor, und kamen heute von ihrer scherzreichen Rennbahnzurück. —
Vor sieben Tagen war nämlich der Fürst, der Maöken-tänze und Inkognito-Reisen und gemeine Sitten liebte, undder nur des Ministers geistige Masken und Inkognito ver-wünschte, mit Viktor zu Fuß hinter einem Kerl abgereiset,der zu Pferde mit der Redoutenkleidung und mit Nedoutcn-erfrischungcn vorausgcbrochen war. Jenner trug einen De-gen in der Hand, der in keiner Scheide steckte, sondern ineinem Spazicrstöckchen; ein Sinnbild der Hof-Waffen! Ergab sich in dem Marktflecken für den neuen Regierrath Flaminaus. Mein Held, der sich anfangs zu einem reisenden Augen-arzt geprägt hatte, münzte sich im dritten Dorfe zu einemKonsistorialboten um — bloö weil beiden der wahre Botebegegnete. Dieser Kammereinnehmer deö Konsistoriums mußte
Iran Paul's aiisgew. Werke. IV. g