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glich ihn mit den Kadavern, die in alten Zeiten zwar beiAnnäherung deS Mörders bluteten, aber blos aus ganz na-türlichen Ursachen. Der Medikus suchte also seinen gleicheinem Fürsten oben vergoldeten Stecken auf, und beurlaubtesich mit der gekrönten Stange, indem er sie einigemal gleich-sam magnctisch-streichcnd über Zcusels Finger führte; aberich würde den Stab, wenn ich an der Stelle anderer Leutewäre, weder ein Hörrohr für Zcuseln nennen, das der Arztan ihn, wie man Schwerhörigen öfters thut, anstieß, damitdieser besser hörte, noch auch einen Thürklopfer, den er derWahrheit vorstrcckte, damit sie leichter in den Apotheker cin-konnte: sondern er wollte blos seine Finger nöthigcn, dasSchnupftuch fallen zu lassen, damit er ihm ins Gesicht beimAbschied schauen könnte, den er in die schonende Wendungkleidete: „Sag' Er'S Seinem Doktor, er und Er da, Ihr„seid die zwei größten Stocknarren in der Stadt."
Vor den letzten Worten verhielten sich beide ProvisoreSruhig genug, nicht mit der Zunge — denn der lange Pro-visor sang als zweites Chor mit demselben KriegSliede denkurzen an, und war ächter Anti-Podagrist — sondern sonst.Wer überlegt, daß der lange meinen Helden wegen seinerHöflichkeit liebte und den kurzen nicht leiden konnte, weilKuhlpcppcr alles bei diesem verschrieb, der würde von demPaare nichts geringerö erwarten, als den Wiedcrschein desBillardzimmers; aber der lange Provisor war gesetzt undbreitete erhebliche Wahrheiten nie wie Portugal mit Bluteaus, sondern er nahm — sobald der Kascrnenmedikus denHofmcdikuS einen Stocknarren genannt hatte — still denHut des kurzen Provisors, der in solchen des Zcrknickenswegen seine Eier-Gesälle niedcrgelegt hatte, und setzte be-