17. Hundsposttag.
Die Kur — das Schloß des Fürsten — Viktors Visiten —Joachime — Kupferstich des Hofs — Prügel. —
O
sagte in Breslau: „ich wollt', ich wäre der Fetspopel!"da ich gerade das Porträt dieser Person verzehrte. DerFetspopel ist eine Närrin, deren Gesicht den breölauischenPfefferkuchen ausgepressct ist. Ich sage folgendes nicht bloSmeinetwegen, um etwa« blos mich auf eine solche Pfeffer-kuchen-Paste zu bringen, sondern auch anderer Gelehrtenwegen, die Deutschland eben so wenig mit Denkmälern ehrt,z. B. Lessing, Leibnitz. Da eS einem in den deutschen Krei-sen so sauer wird, bis man nur eine halbe Ruthe Steinezum Grabmal eines Lessings oder sonstigen Großen zusam-menbringt — das, was von Steinen gute Rezensenten aufeinen Literatus schon bei Lebzeiten werfen, wie die Altenauf Gräber, ist noch das Meiste — so erklärt' ich mich freiauf dem breslauischen Markt, eh' ich noch den Fetspopel an-gebissen: „entweder hier auf diesem Pfefferkuchen ist der„Tempel deö Ruhms und das Bette der Ehren für deutsche„Schriftsteller, oder es gibt gar keinen Ruhm. Wann ist„eS Zeit, sobald es nicht setzt ist, es von den Deutschen zu„erwarten, daß sie die Gesichter ihrer größten Männer neh-„men und bossiren in Eßwaaren, weil doch der Magen das„größte deutsche Glied ist? Wenn der Grieche unter lauter„Statuen großer Männer wohnte und dadurch auch einer
2ea» Paul'« auSgew. Werke. IV. Z