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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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wurde: so würde der Wiener, wenn er die größten Köpfeimmer vor Augen und auf dem Teller hätte, in Enthusiaö-muö gerathen und wetteifern, um sich und sein Gesicht auchauf Pfeffer- und andern Kuchen, Pasteten und Krapfen zuschwingen. Meusels gelehrtes Deutschland wäre in Back-wcrk nachzudrnckcn man könnte große Helden auf Kom-mißbrod nachbosseln, um die gemeine Soldateska in Feuerzu setzen und in Hunger nach Ruhm große Dichter würd'ich auf Brautkuchcn abrcißcn in eingelegtem Bildwerk, undHeraldiker von Genie auf Hafcrbrod von Autoren fürWeiber wären süße Dosenstückc in Zuckerwcrk zu entwer-ten. Geschähe das, so würden Köpfe wie Hamann oderLiökov allgemeiner von den Deutschen geschmeckt in solcherEinkleidung; und mancher Gelehrte, der kein Brod zu essenhätte, würde eines doch verzieren; und man hätte außer

dem papicrncn Adel noch einen gebacknen."-Was

mich anlangt, der ich mein Gesicht bisher noch nirgends ge-wahr wurde als im Nasirspicgel: so soll man mich damitdenn in Westphalcn bin ich am wenigsten bekannt auf

Pumpernickel pappen.-

Jetzt wieder zur Geschichte! Ein langer kraushaarigerMensch steht in der Nacht vor dem bunten Hause des Apo-thekers Zcuscl, guckt zum dritten erleuchteten Stockwerk, indas er zieht, empor und macht endlich statt der hölzernenThür die gläserne der Apotheke auf. O mein guter Se-bastian! Segen sei mit deinem Einzug! Ein guter Engelgebe dir seine Hand, um dich über sumpfige Wege und Fuß-angeln zu heben; und wenn du dir eine Wunde gefallen, soweh' er sie mit seinem Flügel an, und ein guter Menschdecke sie mit seinem Herzen zu!