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„wurde: so würde der Wiener, wenn er die größten Köpfe„immer vor Augen und auf dem Teller hätte, in Enthusiaö-„muö gerathen und wetteifern, um sich und sein Gesicht auch„auf Pfeffer- und andern Kuchen, Pasteten und Krapfen zu„schwingen. Meusels gelehrtes Deutschland wäre in Back-„wcrk nachzudrnckcn — man könnte große Helden auf Kom-„mißbrod nachbosseln, um die gemeine Soldateska in Feuer„zu setzen und in Hunger nach Ruhm — große Dichter würd'„ich auf Brautkuchcn abrcißcn in eingelegtem Bildwerk, und„Heraldiker von Genie auf Hafcrbrod — von Autoren für„Weiber wären süße Dosenstückc in Zuckerwcrk zu entwer-ten. — Geschähe das, so würden Köpfe wie Hamann oder„Liökov allgemeiner von den Deutschen geschmeckt in solcher„Einkleidung; und mancher Gelehrte, der kein Brod zu essen„hätte, würde eines doch verzieren; und man hätte außer
„dem papicrncn Adel noch einen gebacknen."-Was
mich anlangt, der ich mein Gesicht bisher noch nirgends ge-wahr wurde als im Nasirspicgel: so soll man mich damit —denn in Westphalcn bin ich am wenigsten bekannt — auf
Pumpernickel pappen.-
Jetzt wieder zur Geschichte! Ein langer kraushaarigerMensch steht in der Nacht vor dem bunten Hause des Apo-thekers Zcuscl, guckt zum dritten erleuchteten Stockwerk, indas er zieht, empor und macht endlich statt der hölzernenThür die gläserne der Apotheke auf. O mein guter Se-bastian! Segen sei mit deinem Einzug! Ein guter Engelgebe dir seine Hand, um dich über sumpfige Wege und Fuß-angeln zu heben; und wenn du dir eine Wunde gefallen, soweh' er sie mit seinem Flügel an, und ein guter Menschdecke sie mit seinem Herzen zu! —