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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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eines versilberten Goldstücks kollazionirte, und nie einem Ju-den, Römer und Herrnhuter etwas im Handel abbrachso sehr, sag' ich, daß die ganze weibliche Hanse in St. Lüneschrie: ei der Narr! und daß die Kaplänin sich immer anseine Stelle auf den Handelsplatz einschob. Er war abernicht zu bessern, weil er die Lebensrcise und also den Reise-bündel mit so philosophischen Augen verkleinerte, und weil ervor nichts so erröthctc als vor jedem Scheine des Eigennutzes:er lief vor allen Anstalten, Vorreitcrn und Probckomödiendavon, wenn sie seinetwegen auftratcn er schämte sich je-der Freude, die nicht wenigstens in zwei Bissen, in einen füreinen Mitesser, zu theilcn war er sagte, die Stirne einesHospodarö müßte die Härte seiner Krone angenommen haben,wcil's sonst ein solcher Mensch unmöglich ertrüge, was oftblos seinetwegen gemacht würde von einem ganzen Lande,die Musik die Ehrenbogen die Carmina das Freu-dengeschrei in Prose und die entsetzlichen Kanonaden.-

Er hatte jetzt in St. Lüne nichts mehr abzuthun, alseine bloße platte Höflichkeit; denn so viel darf ich wolohne Eitelkeit behaupten, daß ein Held, den ich zu meinemerkiese, schon hoffentlich so viel Lebensart habe, daß er hin-geht zum Kammerherrn Le Baut und sagt ü ravoir! Ansolche Staatsvisiten muß er sich ohnehin jetzt gewöhnen.

Matz saß auch drüben, dieser mit struppichten abgezau-seten hängenden Flügeln hingeworfene Amor der Kammer-herrin letzte scherzte über die eitlen Blicke mit ihm, dieden nachlassendcn Puls seiner Liebe bekannten Le Bautspielte Schach mit Matzen Klotilde saß an ihrem Arbeit-tischchen voll scidncr Blumen, mitten unter diesen edlen Dril-lingen. . . . Ihr armen Töchter! was für Leute müsset ihr

3ean Paul's auSgew. Werke. IV. y