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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
Entstehung
Seite
11
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Anbetcn haben will:hebe dich weg von mir!" Paulhebt sich allemal selber weg.-

Viktor that dicß nicht; er wollte setzt gar nicht aus demHause, d. h. aus dem Dorse. Die Sommertage schienen ihmin St. Lüne wie in einem Arkadien zu ruhen, wehend, duf-dcnd, selig; und er sollte aus dieser sanft irrenden Gondelhinausgeworfen werden ins Sklavenschiff des Hofs ausder pfarrherrlichcn Milchhüttc in die fürstliche Arscnikhütte,aus dem Philanthropistenwäldchen der häuslichen Liebe ausdas Eisfeld der höfischen. Das war ihm in der Laube sohart! und in Tostatoö Bude so lieb! Wenn die Wün-sche und die Lagen des Menschen sich mit einander umkehren:so klagt er doch wieder die Lagen, nicht die Wünsche an.Er wolle sich selber, sagt' er, auslachen, aber er habe dochhundert Gründe, in St. Lüne zu zögern, von einem Tagezum andern es ekle ihn so sehr seine Absicht an, einemMenschen (dem Fürsten) aus andern Beweggründen zu ge-fallen als aus Liebe es sei noch unwahrscheinlicher, daß erselber gefalle, als daß es ihm gefalle er wolle lieber seineneignen Launen als gekrönten schmeicheln, und er wisse gewiß,im ersten Monat sag' er dem Minister von Schleuncs Sa-tiren ins Gesicht, und im zweiten dem Fürsten und über-haupt werd' er jetzt mitten im Sommer einen vollständigenHos-Schelm schlecht zu machen wissen, im Winter eher u. s. w."

Außer diesen hundert Gründen hatt' er noch schwächere,die er gar nicht erwähnte, wie etwan solche: er wollte gernum Klotilden sevn, weil er ihr nothwendig, gleichsam umsein Betragen zu rechtfertigen aber welches denn, meinTrauter, das vergangne oder künftige? seine Wissenschaftum ihre Blutverwandtschaft mit seinem Freund eröffnen