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Hcinrich (nach einer kleinen Paule, mit natürlicherStimme vor sich). Sic rührt sich nicht? Liegt wohl garin Ohnmacht? — (Er schleicht heran und besieht sie.) Rich-tig, wie todt. — Was ist denn hier? (Indem er den Beu-tel erblickt.) Zweitausend Thaler Pachtgeld in Louisd'orsfür den Herrn von Selbitz. Aha! finden wir einanderhier? — Nun kannst du aufwachen, Mütterchen, wir sindrichtig. (Er will mit dem Beutel fortgeh», kehrt aber wie-der um.) Damit alles ehrlich und redlich zugehe, will ichihr doch die Quittungen da lassen. (Er legt sie an denPlatz, wo er den Benrel fand, laufe fort und rennt an denalten Herrn von Selbitz und den Pachter Walther.)
Dreizehnter Austritt.
Herr v. Selbitz. Walther. Dessen Frau. Heinrich.
lv. Selbitz. Ho! ho! geht der Weg durch die Leute?<Walther (fährt erschrocken zurück).
»Heinrich (will auf der andern Seite entwischen),v. Selbitz (faßt und hält ihn). Steh, Patron!Walther (mit zitternder Stimme). Eine Todtengestaltin meinen Kleidern — Gott! was ist das?
v. Selbitz. Fassen Sie sich, Herr Pachter. Das Ge-spenst hat Fleisch und Dein und die Todtenfarb' ist Kreide.Aber sehn Sie doch dort ihre Frau! (Er geht, ohne Hein-richen loszulassen, zur Pachterin, die noch in Ohnmacht liegt.)Walther (nähert sich auch). Ach, ach! Sie ist todt!v. Selbitz. Warum nicht gar? (Stark.) Frau Pach-terin !
Walther. Sophie! Sophie!