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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Simpel. Nun besinnt Euch nicht lange!

Thoms (vor ihn nicderfallend'. Gnade! Gnade!

Simpel. Steht auf! Ihr habt also meinen Bruderwirklich todt geschlagen?

Thoms. Ach! ja.

Simpel. Ganz mausetodt, wie's in Rechten gilt?

Thoms. Ja.

Simpel. Hier ist Euer Gulden. Heidideldum!mein todtcs Brüderchen, nun bin ich dein Erbe und hei-rathe deine Braut! Herunter mit dem Kleide! Es ge-hört auch zur Erbschaft. (Thoms zieht das Kleid aus. Sim-pel NN, und wirft TliomfenS seinS zu.) Da! daß Ihr seht,daß ich gar keinen Groll auf Euch habe, nehmt den Lappen!

Thoms. Schönen Dank. Gnte Nacht. (Will gehen.)

Simp cl. Bleibt doch! Wir haben noch mehr zu thun.Nun müßt Ihr erst mit auf's Rathhaus und da beschwö-ren, daß Ihr meinen Bruder wirklich todt geschlagen habt,sonst würden mir ja Schwierigkeiten wegen der Erbschaftgemacht. Wenn aber der Schwur vorbei ist, könnt Ihrgehen, wohin Ihr wollt.

Thoms. So haben wir nicht gewettet. (Entläuft.)

Simpel (ihm nacheilend).-. Halt, halt, guter Freund!Ich will Euch für den Schwur noch einen halben Guldennach geben.

Achter Auftritt.

(Der Schauplatz verändert sich in einen Vorsaal bei Luisen.)SpargUt (in Franenzimmerklcidern). SuscheN.

Suschen (ihn hereinführend). Kommen sie, MadamSpargut.