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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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ho! wo krieg' ich wieder so einen Thoms her? Ach icharmes Weib, ich armes Weib!

Stockmeister. Stille, stille! daß wir in der Ord-nnng verfahren können. (Zu v. Simpel.) Wie kamt Ihrzu dem Mantel?

v. Simpel. Es gab mir ihn Jemand weiß nicht,wer's war, und ich gab ihm mein Kleid dafür.

Stockmeistcr. Also war's ein ehrlicher Tausch?

v. Simpel. Ja.

Stockmeistcr. Nun der ist in den Rechten erlaubt,und Eure Klage, Mutter Anne, findet nicht Statt.

Anne. Was? meine Klage soll nicht Statt finden?Ich soll still scpn, da mein Mann ermordet und geplün-dert ist? Ja gewiß, das ist er; nun geht mir mein Traumaus. Es ist heute der dritte Tag, da träumte mir-

Stockmeister. Stille! Träume gelten im suri cri-niouaH keinen Pfifferling. Wenn Ihr nicht nähere Inäi-cibus habt, kann ich diesen Mann nicht zur Haft bringen.

Anne. Es ist aber doch himmelschreiend, einen Mör-der und Straßenränder lausen zu lassen.

Stock meister. Ei! woher wißt ihr denn schon, daßer das ist? Er ist ja weder evnf>>8.<um noch uonvicti.Hätten sich Waffen oder andere verdächtige Instrumentebei ihm gefunden, dann wäre der tlunus anders.

Anne. Mein Gott und Herr! er ist ja noch nichtvisitirt worden. Thun Sie's doch erst, ehe Sie da langekauderwelschen.

Stockmeistcr. Weib, Ihr setzt allen schuldigen Re-spekt aus den Augen, und untersteht euch wohl gar, meinVerfahren zu tadeln ? Doch cuerm Suchen soll gewillfahrtwerden. (Ec durchsucht von Simpels Tuschen, und findet einpaar kleine Pistolen.) He! Bursche, Was ist das?