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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Anne (schnatternd). Was er mich angeht? Ei sehtdoch! das geht er mich an, daß es mein Mann ist, unddaß das meines Mannes Mantel -ist. Das will ich be-schwören, bei offnen Thiiren und Fenstern beschwören; aberauf Seine Unkosten, versteht Er mich? Den Fleck da

(sie hebt einen Zipfel des Mantels in die Höhe.) hat? ich

Thomsen eingesetzt, wie er sich einmal aus die Ofenbankgelegt und verbrannt hatte. Ich weiß noch, als wenn'sheute wäre; ich sagte

v. Simpel. Ach geht zum Teufel, ihr Schuattergans!

(Will sich davon machen.)

Anne (hält ihn beim Mantel und schreit aus alle» Kräf-ten): Diebe! Diebe! Diebe!

Fünfter Auftritt.

Der Stockmeister mit Wache, v. Simpel» Anne»

Stock Meister (eilt herbei). Ist denn heute der Teu-fel hier gar los?

Anne. Ach edler Herr Stockmcister, kommen Sie, hel-fe» Sie! Hier steckt ein fremder Kerl in meines MannesMantel.

Stockmeister (zu v. Simpel). Ist das wahr? oderhabt Ihr etwas zu Eurer Berdefendation anzuführen?

v. Simpel (erschrocken). Ich weiß nicht kann nicht

Anne. Ach ich armes, geschlagnes Weib! Der Spitz-bube zittert und bebt, das böse Gewissen steht ihm ausden Augen. Er hat meinen Thoms auf der Straße ge-mordet, hat ihm den Mantel genommen- (Heult.) Ho, ho,