Druckschrift 
5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
385
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Spar gut. Ei! das will ich ja nicht sagen.

Luise. Nun was denn sonst? Machen Sie doch, daßSie auf die Nutzanwendung ihrer langen Predigt kommen.

Spar gut. Sehen Sie, süßes Herzchen. (Nücke zu

Luisen.)

Luise (rückt weiter). Ich höre recht gut in der Ferne.

Spargut. Sehen Sic, ich wollte sagen und rathen,daß Sie sich bei so bcwandten Umständen in kein Geschäftmit vorerwähntem Sprosser einlassen möchten, wenn eretwa Ihre Hand negoziren wollte.

Luise. Wenn das Ihre Sorge ist, so können Sieruhig schlafen.

Spar gut. Wirklich? Das ist schön, das entzücktmich. (Klopft i» die Hönde.)

Luise. Sie nehmen außerordentlich lebhaften Antheil-Entzücken Sie mich nun auch wieder und zählen Sie auf.

Spar gut. Haben Sie doch nur einen AugenblickGeduld, kleine Wespe. Sie lassen Einen gar nicht aus-redcn. Ich fasse mich ja so kurz, als möglich. SehenSie, ich wollte sagen, weil cs demnach gefährlich ftp, sichmit einem so kreditlosen Menschen in ein Negoz über Handund Vermögen einznlaffen

Luise. Ihr Gcdächtniß wird sehr schwach. Das habenSie nun schon dreimal gesagt.

Spargnt. Und muß es nun zum vierten Male sagen,weil Sie mir mit Ihrem Züngelchen dazwischen qncrlcn. Ich sage also, weil es nicht rathsam ist, sich mit einemsolchen lockern Burschen in ein Negoz über Hand undVermögen einzulassen, so

Luise (ärgerlich). Mein Gott! Sie

Spargut. Still! bringen Sie mich nicht wieder aus

L>l»ghein'e sömmtl. Schr. IX. Bd. 25