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genug, mich aufrecht zu halten. Doch wenn Sic befehlen.(Sie sctz-n sich.)
Luise. Nun was beliebt?
Spargut. Ich weiß, daß Ihr Herr Vater, der meinSpecial war, Ihnen ein schönes Vermögen hinterlassenhat —
Luise. Sie sagen mir nichts Neues.
Spargut. Haben Sie die Güte, mich ausreden zulassen. — Also, daß sie ein erkleckliches väterliches Ver-mögen besitzen, weiß ich, und daß Sie ein allerliebstesMädchen sind, seh' ich — (Nückt näher zu Luisen und siehtihr schmachtend in die Augen.)
Luise (von ihn, wegrückend). Ohne Flattericn! — Wasfolgt aus dem allen?
Spargut. Aus dem allen folgt, daß mancher jungeSpringinsfeld ans Ihre Hand Speculation machen wird.
Luise. Immerhin! Nicht alle Speculationcn glücken.
Spargut. Nehmen Sie sich ja vor dergleichen Bur-schen in Acht! Es sind Würmer, die sich in fremde Gcld-säcke hineinfresscn; wahre Blitzstrahlen, die Gold wieWachs schmelzen, ohn' ein Fädchcn am Beutel zu versen-ge»; junge, wilde Füllen, die man nicht anders, als imNothstall des Wcchselarrests zahm machen kann. Ichwerde jetzt so einen Wildfang hincinspcrrcn lassen.
Luise. Was interessirt das mich?
Spargut. Mehr, als Sie glauben. Es ist ein Be-kannter, ein Freund, ein Liebhaber von Ihnen, mit einemWorte: es ist der saubere Herr Sprosser, der Gott undaller Welt, in «pecie aber mir zweitausend ReichSthalerschuldig ist.
Luise. Die ich doch für ihn nicht etwa bezahlensoll? -