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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
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Luisc. So lange du willst. Du wirst dich ohnedemkünftig blos am Andenken laben müssen, denn noch ehedie Sonne untergeht, haben die obengenannten Herrensammt und sonders ihren ewigen Abschied.

Suschen. Spargnten und seinem Vetter möcht' ichgern noch ein Kläppchcn anhängen.

Luise. Warum? Sie haben sich gewiß in deine Gunstnicht eingekauft?

Suschen. Ach, deßwegen nicht. Jener ist aber einalter Susannenbrudcr, der eher ans Grab, als an dieBrautkammer denken sollte, und-dieser, ein junger Gelb-schnabel, der noch kein Wörtchen mit Ihnen gesprochenund schon ein halbes Schock Liebesbriefe geschrieben hat.Das verdrießt mich.

Luise. Mich nicht minder.

Suschen. Wenn Sie erlaubten, wollt' ich einenSpaß ersinnen, wodurch Sie Ihre Absicht erreichten unddabei etwas zu lachen hätten.

Luise. Ach geh! geh! Doch laß hören, weil wirjust nichts bcffers zu thun haben.

Suschen. Ja, ich muß erst meinen Gedanken Audienzgeben. Pst! (Sie horcht an die Thüre.) Spargut keuchtans der Treppe.

Luise. Nun so laß mich mit ihm allein.

Suschen. Fertigen Sie ihn nur noch nicht ganz ab.Ich will gehen und auf meinen Schwank denken.

. (Geht ab.)