spanne knips! knaps! den Hahn, schieße puff! den Grobianwie einen tollen Hund vor den Kopf, und ruhe dann inden Armen meiner Göttin.
Sprosser. Bravo, bravo! (Bor sich.) Ueber den Pin-sel. (Laut.) Wozu wollen Sie aber die Lustmaschinebrauchen?
v. Simpel. In tausend Fällen. Zum Erempcl: MeinSchiff scheitert, Mann und Maus ertrinkt, mein Herr vonSimpel aber setzt sich ruhig in seine Luftgondel und segeltans trockene Land. — Oder ich verliebe mich in eine schöneItalienerin; der Herr Papa tobt und steckt sic ins Kloster;was thut nun mein pfiffiger Herr von Simpel? Husch!entführt er sie auf seinem Luftwagen daraus.
Sprosser. Ha ha ha! das ist dem alten Jscgrimmrecht.
v. Simpel. Ja, was soll ich da lange fackeln?
Sprosser. Sie reisen also — denn jeder Reisendehat doch einen gewissen Zweck — eigentlich verliebten Aben-teuern nach?
v. Simpel. Auch den schönen Wissenschaften. — Woblüht wohl jetzt die Dichtkunst am meisten?
Sprosser (vor sich). Ob er sich wohl eine Nase dre-hen läßt? cLaul.) In Holland.
v. Simpel. Wirklich?
Sprosser. Holland hat die größten Dichter, die jegelebt haben und leben werden.
v. Simpel. Was Sie sagen! — Nun, ich danke fürdie Nachricht und empfehle mich zugleich. Ich habe vormeiner morgenden Reise noch tausenderlei zu thun; mußhei meinem englischen Sprachmeister noch eine Lektion ab-warten, von meiner Braut Abschied nehmen —
Sprosser. Sie haben eine Braut ? Darf man fragen —?