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v. Simpel. Eine gewisse Mamsell Buchau.Sprosser. Buchau? Luise Buchau? Unmöglich!v. Simpel. Nicht wahr, Sie wundern sich, daß ichmich zu einer Mißheirath herablafse? Gewisse Umstände— Erlauben Sic, daß ich davon schweige. Adieu, meinBester! (Geht ab.)
Achter Auftritt.
Sprosser. .Hernach Röschen.
Sprosser. Auch dieser Schafkopf mein Nebenbuhler?Die Buchau müßte toll sepn, wenn sie den Narren mirVorzüge. Doch wie läßt sich das denken? (Betrachtet sichmit Selbstgefälligkeit.) Heh da, Röschen!
Röschen (kommt). Was befehlen Sie?
Sprosser. Kennst du den Herrn, der eben wegging?
Röschen. Ich werde doch wohl den Herrn von Sim-pel kennen. Haben Sie ihn denn nie in des KaufmannSparguts Laden gesehen?
Sprosser. Nein. Was sollt' er auch da gemachthaben?
Röschen. Er verkaufte Zucker, Kaffee und dergleichen.
Sprosser. Wer? Der Herr von Simpel? Ein Edel-mann ?
Röschen. Ei bewahre! Nicht der Herr von Simpel,sondern Mosje Simpel. Sein Adel ist noch ganz neuba-cken. Als ein ehrlicher Pachterssohn und wohlbestallterKaufmannsbursche gewann er vor einem halben Jahre dasgroße Loos in der Braunschweiger Lotterie, kaufte sich einenAdelsbrief und hing Wag' und Gewicht an den Nagel.
Sprosser. So ist das Ding? Der Ladenprinz muß