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v. Simpel. Derselbe Fall bei mir.
Sprosser. Alle Fesseln, wären sie auch noch so sanftnnd leicht, sind mir unerträglich. Ich muß frei, wie einVogel in der Luft, heute hier, und morgen, wenn mir'sgefällt, aus dem Wege nach Japan sepn können.
v. Simpel. Ganz meine Gesinnungen. Haben Sieschon die Welt gesehen?
Sprosser. Ein gutes Theilchen davon, Frankreichund England.
v. Simpel. O mein Scharmanter, so können Siemir einige längst erwünschte Nachrichten geben.
Sprosser. Mit Vergnügen.
v. Simpel. Sind die Wege von hier nach Parisund London gut?
Sprosser. Gut und schlecht, wie alles in der Welt.— Sie haben gewiß auch ein Lüftchen hin?
v. Simpel. Ich kann nicht läugnen.
Sprosser. Haben wohl auch bereits Anstalten dazugetroffen?
v. Simpel. Allerdings. Unter andern ReisegeräthenHab' ich mich mit guten Taschenpistolen und einer Luftma-schine versehen.
Sprosser. Pistolen sind auf der Reise nicht übel,aber —
v. Simpel. Nicht allein auf der Reise, sondern auchin Gesellschaften. Gesetzt, ich reise nach Italien und binauf einem Ball' in Rom; ein' schöne Donna winkt mir:„Pst! pst! junger Herr!" Sie verläßt den Saal; ich folge;wir kommen auf die Straße; dort überfällt mich ein Ne-benbuhler; der Kerl schimpft welsch; ich geb' ihm einedeutsche Ohrfeige; er zieht den Dolch; ich mein Terzerol,