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insgesammt zum Kampfe für's Vaterland entschlossen. DieSeele dieses kleinen Amazonenhecres war die verwittweteFähnrichin Polteratzky, eine Frau von beinahe riesen-hafter Gestalt, männlichem Antlitz und donnernder Stimme.Sie hatte sich schon in einem früher» Kriege hervorgethan.Sie zog damals mit ihrem Gatten, dem bei seinem Re-giments sehr geachteten Feldwebel Polteratzky, als Marke-denterin zu Felde, und nahm einsmals einen feindlichenOffizier, der sich bei Nacht und in der Trunkenheit vonseiner Fahne verirrt hatte, mit eigenen Händen gefangen-Dafür empfing sie eine goldene Ehrcnmünze, die sie nach-her immer am Halse trug. Auch der Herr Feldwebel hattevon der Tapferkeit seiner Ehegenossin den Vortheil, daßer nach geendigtem Kriege den Abschied als Fähnrich unddie Stelle eines Acciseinnehmers in Taubenfcld erhielt.Seine rüstige Gemahlin verbat sich aber bei allen Leuten,mit welchen sie umging, den bürgerlichen Titel: sie ließsich nicht anders als Frau Fähnrichin nennen.
Als der Landsturm in Taubenfeld errichtet ward, wolltesie Mannskleidung anlegen und als Offizier angestellt sepn.„Ihr Entschluß entzückt mich, Frau Fähnrichin!" sagteHäslein. „Sie könnten sich aber auch ohne VcrläugnungIhres Geschlechts neue Lorbeer» erwerben. Die Frauender Vorzeit beschützten oft dadurch die Städte, daß sieVon den Mauern und aus den Fenstern herab siedendesWasser auf die Köpfe der andringcnden Feinde gossen.Wir wollen, um diese Art von Vcrthcidigung noch zuverstärken, nnsere beiden Stadtspritzen am Thore auffah-ren und daraus glühende Ströme dem Feind ins Gesichtpumpen. Diese nasse Batterie wird unstreitig große Wir-kung thun, wenn Sie, Frau Fähnrichin, das Commandoderselben übernehmen."