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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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Das freut uns!" sagte der Oberste:Das sahen wirvoraus, und spielten Ihnen deshalb, um Sie glücklicherzu machen, als Sie es mit Rosalien geworden wären,diesen frommen Betrug, da Sie selbst nicht Kraft genughatten, die Freiheit Ihres Herzens und seiner Wahl gegenIhren herrschsüchtigen Rathgeber zu behaupten. Vondiesem Mann müssen Sie sich losmachen; wir wollen inRothstein weiter darüber sprechen. Begleiten Sie uns jetztdahin und feiern Sie dort Ihre Hochzeit. Ihren Schwie-gervater werde ich mit meinem Wagen abholen lassen.Ucbrigens habe ich, um Ihnen die Folter der gewöhnlichenHochzeitscherze zn ersparen, keine Gäste gebeten. Nur Herrvon Schnäbler wird da sepn."

O, der Schalksfrcund! der Plaudermatz!" rief Tobias.Er verrieth, was ich i'm Rausch ihm entdeckte, und dar-aus das merk' ich wohl entstanden alle die Nasen,die man mir seit drei Wochen gedreht hat. Doch werzuletzt lacht, der lacht am besten, und das bin ich!"

Dabei sprang er auf Einem Beine herum und jubelteganz ausgelassen.

Hannchens Vater wußte von dem ganzen Vorgänge keinWort. Er glaubte, sie sep noch in Bienenfeld: aber vondort hatte sie Rosalie, d-e eine Freundin der Frau vonSchönau war, schon seit vierzehn Tagen abgeholt und mitsich nach Rothstein genommen, um sie, zu ihrem eigenenGlücke, als Werkzeug der dem Herrn von Hopfenberg zu-gedachten Züchtigung zu brauchen; denn züchtigen, wie-wohl sanft, wollte man ihn dafür, daß er bloß in der Ab-sicht, seinen Papieradel zu veredeln, auf Freiers Füßen