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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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mit,lustigen Erzählungen aus dem Zeiträume seiner Feld-züge so angenehm unterhielt, daß er aller Angst vor demfürchterlichen Auftritte, der ihm in Rothstein bevorstund,vergaß.

Gegen drei Uhr kam die Braut. Er hob sie aus demWagen und führte sie hinauf ins Zimmer. Sie und dieKammerjungfer hatten sich vor den zudringlichen Blickender Neugier, die ihnen auf der Hausflur auflauerte, mitSchleiern geschützt, und legten sie auch während der Trauungnicht ab. Die Braut schien sehr verlegen und ängstlich.Sie flüsterte dem Bräutigam nur ein paar unvernchm-liche Worte zu, und die Trauung ging sogleich vor sich.Der Geistliche faßte sich, wie cs verlangt worden war,ganz kurz. Schon nach fünf Minuten war er beim Amenund stattete seinen Glückwunsch ab.

In diesem Augenblicke kamen zwei Reiter, denen eindritter mit der Fackel vorleuchtete, in vollem Galopp vorder Thüre des Gasthofes an, sprangen von den Pferdenund eilten ins Haus.

Ist Herr von Hopfenberg hier?" fragte unten die Don-nerstimme des Obersten.

Gott steh' uns bei!" ächzte der todtenbleiche Tobias.Die Frauenzimmer flüchteten in ein anstoßendes Kämmer-chen. Der Geistliche drückte sich in einen Winkel nebender Thür und schoß wie ein Pfeil hinaus, als der Obersteund sein Sohn, mit Pistolen in den Händen, hcreinstürmten.

Da steht der arme Sünder!" rief der Oberste.Dabebt er vor dem Zorne des Vaters, dem er die Tochterentführte! Doch ich will mein Blut nicht in Wallungbringen, damit meine Hand beim Schuß nicht zittert. Wäh-len Sie sich hier ein paar Pistolen, und sobald der Taggraut, wechseln wir Kugeln. Verfehlen die meinigen