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Haarbeutel, den er sich getrunken hatte, wieder aufsitzenzu lassen, weil er auf dem finstern Heimwege leicht denHals brechen konnte. Er entschloß sich daher, ihm einNachtlager zu geben, und der aufgerüttelte Schläfer nahmmit lallender Zunge dieses Erbieten an.
Er ward mit einem andern Gaste, der auch über Nachtim Hause des Obersten blieb, zusammengcbettct. Es warHerr von Schnäbler, ein armer Teufel, der Jahr ausJahr ein von einem Rittersitze zum andern zog und sichdie nöthige Leibesnahrung durch Schmarotzen verschaffte.Auch das Gut Hopfenberg gehörte seit einiger Zeit zuseinem Sprengel, und er trank gleich bei der ersten Ab-fütterung dem Burgherrn Brüderschaft zu, um sich fürimmer am Tische desselben Sitz und Stimme zu sichern.
Junker Tobias, den das Schläfchen auf dem Sophaschon halb und halb ernüchtert hatte, ward jetzt durch einenkräftigen Thee, den ihm Rosaliens unverdiente Milde be-reiten ließ, vollends in den Stand gesetzt, mit seinemDutzbruder und Stubengescllen ein vernünftiges Wortunter vier Augen zu sprechen. Er gestand seine Absichtenauf Rosalien; er entdeckte die poetische Quelle seiner Vcr-sahrungSart; er offenbarte seinen Vorsatz, daß er nun,nachdem er mit Zartheit und Verwegenheit nichts ausge-richtet habe, mit eiskalter Gleichgültigkeit zu Werke gehenund dann allenfalls die Reihe dieser Versuche wieder vonvorn anfangen wolle. „Aber nun horch auf, Brüderchen!"fuhr er fort. „Ich gestehe Dir im Vertrauen, daß ich indie Prinzessin, um die ich mir so viel Mühe gebe, nichtein Bischen verliebt bin. Ich will mich blos der Ehre