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„O, mehr als Eine!" rief er triumphircnd. „Ich sahwohl zwanzig Ausstellungen in verschiedenen Gegenden derStadt. Herrliche Bilder und zu recht billige» Preisen!Ich kaufte für einen Gulden ein ganzes Dutzend berühmteFeldherren zu Pferde." —
Es versteht sich von selbst, daß er wieder ansgelachtwurde; das hielt ihn aber nicht ab, sich mit Tischredenvon gleichem Schlage weiter vernehmen zu lassen. Dabeitrank er tüchtig, und steigerte dadurch seine Verwegenheitzu einem solchen Grade, daß er bei Aufhebung der Tafelden Damen rund herum die Mahlzeit mit Küssen segnenwollte. Sie flohen in ein Nebenzimmer und verschlossencs hinter sich. Er drohte, Sturm gegen die Thür zulaufen: doch der Oberste kam den Belagerten zu Hülfeund entsetzte die Festung.
Abends ward getanzt. Der ungelenke Brauerssohn ver-stand noch weniger davon, als ein Tanzbär, wollte den-noch eine Hauptrolle dabei spielen, und machte den tollstenWirrwarr. Beim Walzen stieß er dem Fasse den Bodenaus. Er hatte sich Rosalien aufgcdrungen, flog wie einWirbelwind mit ihr herum, stürmte in die vorder» Paarehinein, prellte sic ans dem Kreise und fiel am Ende selbstmit seiner Tänzerin zu Boden.
Zürnend verließ sie den Saal. Auch die übrigen Damentanzten nicht mehr, weil ihnen der ungehobelte Cavalieralle Freude verdarb. Als man seine Aufforderungen überallzurückwies, zog er die Flasche zum Tanz auf, vollendeteseinen Rausch, taumelre zu einem Sopha und schlief ein.
Die Gesellschaft brach auf; das Geräusch erweckte ihnnicht. Der Oberste, dem bei der Ankunft des feinen Ga-stes ausgefallen war, daß er ein junges, rohes Pferd sehrungeschickt ritt, machte sich ein Gewissen, ihn mit dem