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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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einen Kunstbart der ersten Größe, der ihm das Anseheneines Orang-Outangs gab, anlciincn lassen.

Er rannte ans Nosalicn zn, riß ihre Hand zum Mnndeund sagtenNa, schönes Fränkin, da bin ich wieder frischund gcsnnd! Ich habe mein Hirnkäminerlcin in Ordnunggebracht; cs steht alles wieder ans dem rechten Flecke, undich betrage mich gewiß und wahrhaftig als ein recht ver-nünftiger Mensch, indem ich Sic nnterthänigst verehre." Dabei stieß er immer Sporn an Sporn, daß sic feinklirrten, und wühlte zugleich mit der Hand in den Schci-telhaarcn, wie er von den Zierbcngeln der Hauptstadt ge-lernt hatte.

Bei Tische nahm er mit mächtiger Stimme das großeWort. Er hatte an seiner Wirthstafel in der Residenzbeobachtet, daß einige junge Helden, die den Feldzug nachFrankreich mitgemacht und sich einige Stunden in Parisanfgchalten hatten, Paris und immer Paris im Mundeführten: das that er ihnen treulich nach, und nannte ein-mal über das andere de» Namen der Hauptstadt, wo ergewesen war. Dari» aber that er es Jenen zuvor, daßer, um die Gesellschaft zn belustigen, die kreischenden Töneder alte» Weiber, die er dort Fische, Rcttigc, Besen undandere bedeutende Maaren ausrufcn hörte, überlaut nach-schrie.

Rosalie hielt sich die Ohren zn und sagte:ErzählenSie uns doch was Besseres. Haben Sie nicht Künstlerund Gelehrte gesprochen und Kunstwerke gesehen?"

Das versteht sich!" sprach er.Die Gelehrten kamenzu mir auf die Stube; doch daß ich nicht lüge eswar nur Einer. Wer sind Sie? fragte ich die dürre,schmutzige Figur. Ich bin, sagte sie, der wohlbekannteDoctor Prello, dessen zahlreiche Schriften in den Händen