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Weise in einen Eimer voll Wasser fiel. Ein schadenfrohesGelächter brach aus. „Ei verflucht!" knurrte Tobias halb-laut: „Hier in der Stadt ist doch alles verwegen! Men-schen und Vieh um die Wette!" —
In der Folge besuchte er Schauspiele, Kaffeehäuser undandere öffentliche Bclnstigungsörtcr, sah und hörte überallFrechheiten in Menge, und machte dadurch in seinem Facheso gute Fortschritte, daß er die hohe Schule, wo mancherlustige Bursch in drei Jahren nichts lernt, schon nachdrei Tagen hochgelehrt wieder verlassen konnte.
Kaum in seiner Hcimath angckommcn, ward er in dasHaus eingeladen, wo er die erworbene Gelehrsamkeit an-wenden wollte. Der Oberste hatte die harte Antwort, dieseine Tochter dem zärtlichen Großpapa im Garten gab,nicht gebilligct, weil er der Meinung war, daß man csmit dem unschicklichen Betragen eines arglosen Dümmlingsnicht so genau nehmen müsse: er eilte daher, die Sachedurch Einladung zur Feier seines Geburtstages wieder gutzu machen.
Der verwegene Gast hielt dießmal seinen Einzug zuPferde. Heranbrausend, wie ein Sturmwind, fand er diebeiden Thürhüter, die vierzehn Tage zuvor sein Gespannscheu gemacht hatten, wieder auf ihrem Posten, strafte sicrechts und links mit der Hetzpeitsche, und sprengte knallendwie ein Postillion, der eine Sicgeönachricht bringt, in denHof. Man kannte ihn kaum, als er ins Gesellschaftszim-mer trat: denn verliebt in die schönen großen Backenbärte,die er in der Hauptstadt sah, und als ein herrliches Aus-hängeschild der Verwegenheit anerkannte, hatte er sich dort