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geblümten Brockst berührten, und sich mit ihr in einembeständigen Gränzstreite befanden.
„O, da kommt die gute alte Zeit wieder!" rief eineDame, als der seltsame Gast in den Spcisesaal trat undsich rechts und links mit ungeschickten Kratzfüßen verbeugte.Er ging dann mit Donnerschritten — denn er konntesich in seine zarte Rolle noch nicht finden — auf dieTochter vom Hause zu und küßte ihr die Hand. „Will-kommen, Herr von Hopfcnberg!" sagte Rosalie. „Siemachen uns das Alte völlig neu, und trügen Sie nochdes Großpapa's Allongcnperücke, so wäre nichts zu wün-schen übrig."
Man sieht, daß Nosalicns Vater das erhaltene Geständ-niß ausgeplaudert hatte.
Tobias stiefelte jetzt zu ihm hin und bat dringend umdie noch vermißte Perücke. Der Oberste gewährte; dasunmäßige Lockengebäude ward gebracht, und dem Gimpelunter dem Händeklatschen aller Anwesenden aufgesetzt.
So saß er bei der Tafel wie ein Faschiugsnarr demFräulein von Minden gegenüber, und zwang seiner rohenNatur die möglichste Zierlichkeit und Zartheit auf. Er aßnur wie ein Vögelchen, lächelte Rosalicn immerfort anund nickte, wenn sie sprach, wie die kleinen Jaherren vonGpps, die man sonst häufig auf den Simsen der Schränkefand. Er war äußerst mit sich zufrieden. „Ich zeigemich zart, ich zeige mich neu: was will man mehr?"sprach er in Gedanken, und es ahnte ihm nicht, daß ihmin der gegenwärtigen Gesellschaft gerade die vollständigsteNeuheit, die ihm unbestritten eigen war, die Neuheit sei-nes Adels, in den unbehaglichen Zustand der Eule un-ter den Krähen versetzte. Ein Paar altadliche Krähenmännlichen Geschlechts hackten auch frech und immer sre-