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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
311
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werthen, im linken Arme ruhenden Federhut zu beschädi-gen oder zu verlieren, ludeutend hinderte, die Zugel derRegierung mit gehöriger Kraft zu handhaben, konnte dieAusreißer nicht halten. Sie stürzten den weichen Bergseitwärts hinauf, der Wagen schlug um, und der unglück-liche roscnfarbene Prinz fiel mit aller seiner Pracht undHerrlichkeit in einen schwarzen See, der den Fuß des Ber-ges umgab.

Sackerlot! das ist eine saubere Geschichte!" rief derOberste, der mit starken Schritten herbei kam, indem dervom Pferde gesprungene Jäger seinen ganz durchnäßtenJunker wieder auf die Füße stellte.

Seyn Sie froh, Herr Nachbar, daß der Burzelbaumnoch so glücklich ablicf!" sagte der Oberste.Sie wolltenwohl mitten im Sommer einen Fastnachtsspaß machen?Oder scheint ihnen vielleicht dieser Postzug standcsmäßig,weil die Sau in der Jägersprache das ritterlicheThier heißt?"

Davon weiß ich nichts," versetzte Tobias etwas mür-risch.Ich weiß nur so viel, daß ich mein Leben langmit den Bestien nicht wieder fahre."

Triefend und schlotternd stand er da, von allerhand Zu-schauern umringt.Treten Sie ins Haus!" sprach derOberste.Wir wollen Anstalt machen, Sie wieder inehrbaren Stand zu setzen."

Er begleitete ihn, als er die neugierige Versammlungdurch einen Wink zerstreut hatte, in ein Zimmer, ließ nurden zur Säuberung nöthigen Jäger mit hinein, und fragtedrin den nassen Gast vertraulich: was ihn denn eigentlich