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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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der das Dorf Hopfenberg vom Anfang bis zum Endedurchprangte. Nur die Baucrhunde mußten das Vergnü-gen dieses Schauspiels entbehren, weil der gestrenge Jun-ker ei» Gebot ausgehen ließ, die Krakeeler sammt undsonders einznspcrren, damit sic nicht mit seinen Schwar-zen, die zu einer Balgerei mit ihnen kein« Zeit hatten,unfertige Händel anfangcn möchten.

Aber die schwarzen Brüder waren oft unter sich selbstuneins, zanken und bissen sich, oder wollten von ihremBerufswcge abwcichen und sich in Gräben und Sümpfengütlich thnn; doch allen diesen Unarten steuerte die Gei-siel des aufmerksamen Gebieters, und er kam ohne dengeringsten Unfall zum Schlosse Nothstein, dessen Pforteden geladenen Gästen augelwcit offen stand.

Rechts und links vor derselben saßen, wie Thorwärtcroder Güterbeschaner, zwei große Hunde, die jedoch garnicht darauf erpicht schienen, ihr Amt mit Strenge zuverwalten. Sie blickte» den voraus sprengenden Jägerruhig an, und ließen ihn, weil er wie ein rechtlicherMann aussah, ungehindert einrcitcn. Aber mit gelassenwarnender Stimme erhoben sie sich bei der Ankunft desWagens. Die Schwarzen merkten, daß ihnen der Einlaßstreitig gemacht werden würde und wollten umkehren; dochdie mächtige Peitsche trieb sie vorwärts. Sie wehrten sich,als sie von den beiden Thürhütern heftig angefahren wur-den, mit ihren großen Hauzähnen, und schlugen sich glück-lich durch's Thor. Jene hetzten aber Hinterdrei» und sie-len ihnen grimmig in die flanken. Die fliehenden Eberbemerkten einen hohen Düngcrberg im Hintergründe desHofes, und in der Mepnnng, daß man sie dort, in ihremElemente, unangefochten lassen würde, rannten sie draufzu. Ihr zagender Beherrscher, den die Furcht, seinen hoch-