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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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befahl ihm, sie ganz wie Pferde zu bedienen. Dann ließer zierliche Knmmte, mit Gold belegt, und seidene Strängeverfertigen, spannte die so glänzend angeschirrtcn Ebervor seinen Whisky, und machte, zum Erstaunen seinesganzen Hofstaates, ums Schloß herum eine Probefahrt,die sich prächtig ausnahm und ohne Anstoß gelang.

Indessen war auch das Papagcicngcwand angckommen.Er konnte nun die Brantfahrt beginnen. Doch im Hausedes Obersten noch fremd, fand er für gut, seinen Lcibjä-gcr zuvor nach Rothstcin abzuscndcn und sich auf den fol-genden Tag zum Besuch anmcldcn zu lassen.

Herr von Minden freute sich eben nicht, mit dem neu-backenen Edclmannc, dessen Albernheit ihm kein Gcheim-niß war, in nähere Bekanntschaft zu gcrathcn. Da erjedoch den Tag darauf ohncdicß Gäste hatte, und cs wahr-scheinlich war, daß sich die Gesellschaft auf Kosten desEinfaltspinsels belustigen wurde, so ließ er ihn zur Tafeleinladen.

Tobias sah diese unerwartete Höflichkeit als eine guteVorbedeutung an und schmückte sich freudig zum Gast-mahl. Als der Papagei fertig war und sich noch nichtbunt genug dünkte, ließ er eine reichliche Blnmcnlcsc ansseinem Garten in einen ungeheuer» Strauß binden, undbefestigte sich ihn, wie ein ländlicher Bräutigam, vor derBrust. Den großen platten Federhut, den der neue Edel-mann durchaus nicht entbehren konnte, nahm er unter denArm, bestieg seinen Triumphwagen, und steif, wie einPfahl, auf dem Mittelpunkte des hohen Sitzes thronend,ergriff er die Lenkseile der grunzenden Rappen. De» vier-schrötigen, jetzt als Jockei gekleideten Wärter derselben,ließ er hinter dem Wagen reiten, und den Jäger voran.

Männiglich erstaunte über diesen glänzenden Aufzug,