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17.
Er warf das Päckchen eben »»eröffnet ans den Tisch,als der Knabe draußen anfing, sehr lebhaft mit Steinenzu schießen. „Alle Wetter! was geht da vor?" sagteBruno und fuhr in seine Bärenhaut, die er abgelegt hatte.Da stürzte der Knabe herein und meldete: es sep einganzes Heer im Anzüge. Bruno that blinde Pistolen-schüsse zur Thür hinaus; aber die eingedrungcnc Schaarließ sich dadurch nicht abhalten, immer näher zu kommen.Er führte jetzt das Mädchen und seinen Freund in einNcbcngemach und sagte: „Laßt mich die Sache allein ans-machen!"
Kaum waren sie bei Seite gebracht, so stürmte Herrvon Löwcnbnrg, der die Schleichwege seiner Mündel er-fahren hatte, an der Spitze seiner zahlreichen bewaffnetenDienerschaft in's Gemach, fuhr scheltend und tobend ansBruno los, fragte nach seinem Name» und Stande undfodcrte das Fräulein von ihm. Bruno cntgcgnctc: erwerde nicht eher auf irgend eine Frage antworten, bisman sie höflich vortrage. „Was Höflichkeit!" rief Herrvon Löwcnbnrg. „Wie kann ein so verdächtiger Nacht-vogel auf Höflichkeit trotzen? Nennt Euch augenblicklich,oder meine Diener stehen bereit, Euch ins Gefängniß zuschleppen!"
„Rührt mich an!" schrie der Bär und erhob seine her-kulische Keule.
Besorgt, daß blutige Händel entstehen möchten, tratRudolph hervor, um sich ins Mittel zu legen.
„Ei, da ist ja eine ganze Bande beisammen!" sagteHerr von Löwcnburg.