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bürgerlichcn Habenichts, ließ sich von ihm hierher entfüh-ren, und ein gutwilliger Landpfarrer traute sie heimlich.Die Frucht dieser mit Vatcrfluch beladenen Ehe war Ma-riane. Bald nach ihrer Geburt ward ihre Mutter in denkläglichsten Wittwcnstand versetzt. Ihr Mann hinterlicßkeinen Heller, und das eiserne Herz ihres Vaters, dessenName mir entfallen ist, ließ sich zu keiner Unterstützungerweichen. Nun weiß ich nicht, wie sie nachher mit demBuchhändler Wolfgang bekannt geworden war: kurz, erheirathcte sic in der Hoffnung, sie mit ihrem reichen Va-ter auszusöhncn, und dadurch selbst ein reicher Mann zuwerden. Als aber dieser Plan mißlungen war, soll erkein zärtlicher Ehegatte gewesen sepn, und ganz verküm-mert starb sie nach wenigen Jahren. Mariane ist alsoein blutarmes Mädchen, und ihren Stiefvater, dessen Gna-dcnbrod sie ißt, kennt die ganze Stadt als einen hartenund geizigen Mann. Du kannst dir also an den Fingernabzählcn, daß dir kein Glück in diesem Hause blüht."
„Aber Mütterchen," entgcgnete Rudolph, „wenn ich einrecht einträgliches Amt erhalte, so mag der Stiefvater sohart und geizig sepn, als er will, was kümmert das mich?"
„Fange nur erst den Fisch, dann wollen wir an dieZurichtung denken!" antwortete sic, und genehmigte zwarzuletzt, von Bitten und Vorstellungen überredet, seinenVorsatz, das Manuscript dem Buchhändler und der Pressezu übergeben; doch legte sie ihm dringend ans Herz, sichmit solcher unnützen Schriftstellern nicht weiter zu beschäf-tigen, weil seine hohen Gönner keinen Geschmack daranfinden würden.