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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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den Leib und sie taumelten beide zugleich auf die Straßehinaus.

Verdammter Raufbold!" rief der Besiegte und drohtemit geballter Faust nach dem Laden zurück. Dann wandteer sich hastig und sagte:Lassen Sie sich erzählen!" Ru-dolph entfloh ihm aber mit den Worten:Ich habe nichtZeit!" Er wollte mit dem Manne nicht sprechen, weil erdadurch dem hübschen Mädchen, das ihn leicht beobachtenkonnte, mißfällig zu werden besorgte.

2 .

Die Straße aus und abgehend, ließ er dem Buchhänd-ler Zeit, ein nicdcrschlagcndes Pulver einzunehmen, undkehrte dann in den Laden zurück. Er glaubte, das Mäd-chen noch zu finden: aber der Buchhändler war allein.Was beliebt Ihnen?" sprach er:Ich erinnere mich, Sicschon vorhin an der Thüre gesehen zu haben."

Rudolph forderte ein Buch und erhielt cs. Er ließ sichnoch mehrere geben, um sein Geschäft in die Länge zuziehen. Doch seine Erwartung, das Mädchen indessenwieder zu sehen, blieb unerfüllt, und er mußte für eineLast entbehrlicher Bücher gegen zehn Thaler bezahlen.

Ich danke ergebenst," sagte der Buchhändler, indem erdas Geld cinstrich.Beinahe hätte mich der Nichtswür-dige, den ich vorhin aus dem Laden warf, um einen wer-then Kunden gebracht, wie er mir schon einige tausendThaler aus dem Beutel stahl. Sie kannten ihn wahr-scheinlich nicht. Es war der berüchtigte Nachdrucker Ni-ckel Mitesser, der ich schäme mich's zu sagenmein naher Vetter ist, aber dessen ungeachtet kein Beden-ken fand, drei meiner besten Verlagswcrke räuberisch an-