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warten. Aber zürnend schalt sic ihn und ersuchte den ganzverdutzten Stadtrichter, wich als einen schuldlosen Mannin Freiheit zu setze» und das vermeinte 0»rp»8 cloliini, daser zu den Acten heften wollte, heranszugeben. Beidesthat er mit Reverenz. „A — der wer be — bezahlt denndie Ko — ko — ko — kosten?" hob er an und sah andem langen Förster empor. Dieser warf ihm einen hartenThaler in den Hut und schob ihn sammt der bei sich ha-benden Bürgergarde auf die Straße hinaus. Der Stadt-richtcr wandte sich draußen und wollte dem kargen Zahlerbegreiflich machen, daß sich die Justiz mit einem solchenSpottgclde nicht abspeisen lasse. Da ihm aber seine wi-derspenstige Zunge dießmal gänzlich den Dienst versagte,so ging er mit Kopfschütteln und andern Zeichen des Miß-fallens seines Weges.
Madame Ferbcr gab mir einen freundlichen Wink, ihrin den Garten des Posthauses zu folgen. Herr Frischlingwar gleich bei der Hand, uns Gesellschaft zu leisten; dasverbat sie sich aber höflich. Als wir beide nun im Gar-ten allein waren, sagte sie mit himmlischer Huld: „Ichschätze Ihre Gesinnungen gegen mich, und es wird dasangenehmste Geschäft meines Lebens sepn, Ihnen das Un-gemach, das Sie meinetwegen erduldeten, zu vergüten:doch hier ist nicht der Ort, davon zu sprechen. BesuchenSie mich, sobald Sic aus der Residenz zurück kommen."Ich antwortete schnell und froh; ich hätte nun, da sienicht mehr dort sep, alle Neigung verloren, dahin zu rei-sen; ich würde mich stracks wieder nach Gimpelwalde be-geben. „So haben wir ja Einen Weg!" sprach sic cr-röthcnd. „Ich reise mit Ertrapost; mein Onkel hat mireinen Wage» geschenkt, und cs steht Ihnen ein Platz darinzu Dienste." — Ich wollte mich für diese Güte mit schö-