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„velicti wollen Sie sagen!" crwiedcrte ich. „Aberdieses Tuch ist durchaus kein Zeichen eines Verbrechensoder einer Feindseligkeit, sondern im Gegentheil ein Pfandder innigsten Freundschaft."
„Lügen, nichts als Lügen!" fiel der Förster ein.
„Weß Sta — Standes ist man? Wie — wie heißtman? Ha — ha — hat man einen Pa — pa paß?"
Ich nannte mich und rückte mit dem Paffe muthig her-vor, weil sich der Herr Stadtrichtcr in einer solchen Be-klemmung befand, daß kein Spottlachen von ihm zu be-fürchten war. Er verzog auch in der That wahrend derlangen Zeit, die er zum Lesen brauchte, keine Miene, undmeckerte zuletzt dem Förster zu, der Paß scheine richtig;er wisse nicht, was er thun solle.
„Den Mann vernehmen!" sagte Frischling. „Ihn fragennach dem Aufenthalt der Dame, der dieses Tuch gehört."
„Ach, wä — wä — re nur der Herr Sta — sta —stadtschreiber zu Hanse!" seufzte der bedrängte Criminal-richtcr und wischte sich den Schweiß von der Stirne.
Ich konnte dem lächerlichen Handel auf Einmal einEnde machen, wenn ich den Postmeister aufforderte, miraus der Paffagierliste zu bezeugen, daß Madame Ferbervor acht Tagen mit der Landkutschc frisch und gesund inMüuchthal augckommen und weiter gefahren scp. Da sicaber, wie mir der Kattunmantcl erzählt hatte, ihre Reisevor dem Förster geheim hielt, so wollte ich diesen Ver-rath nicht an ihr begehen, und protcstirte daher feierlichstgegen alle Vernehmungen im Posthause und in Gegenwartmeines Anklägers.
„So bleibt nichts übrig, als diesen hartnäckigen Men-sche» zur gefänglichen Haft zu bringen," entschied derFörster.