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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
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setzte sich zu meinen Fußen und der Förster eilte fort.

Vacare culpa ,ua»uum e«t solatium!" sprach ich mitCicero freudig in meiner Seele. Aber cs empörte mich,daß die alte Zigeunerin, die meinem Gegner vorher soviel Böses nachgcsagt hatte, zu seiner Partei trat. Ichkonnte mich nicht entbrechen, ihr darüber Vorhaltung zuthun. Der Hund fletschte zwar, indem ich sprach, grim-mig die Zähne; ich ließ mich aber dadurch nicht abhalten,ihr recht nachdrücklich das Kapitel zu lesen.

Was Hilst all der Salm?" fiel sie mir frech in's Wort.Der Mensch muß leben! Ich bekomme eine Klafter Holz,wenn ich Sie scsthalte; geben Sic mir aber Geld, daßich zwei Klaftern kaufen kann, so lasse ich Sie laufen."

Schändliche Scclcnvcrkäufcrin!" rief ich aus:KeinenHeller empfängst du von mir!" Der Zorn litt mich nichtans dem Stuhle. Als ich mich aber erhob, sprang derHund mit aufgcrißncm Rachen an mir empor und dieSchildwache an der Thür sprcitzte mir beide Hände wieGeierklaucn entgegen. Ich setzte mich bei diesen Umstän-den wieder auf meinen Platz und erwartete geduldig, wasweiter geschehen würde.

Bald darauf kam der Förster zurück. Ihn begleitete derStadtrichter des Orts, dem drei Bürger, mit rostigenFlinten bewaffnet, folgten. Der Herr Stadtrichtcr warein kleines, einfältiges, stotterndes Männlein, das sich beider wichtigen Halssachc, die ihm zur Untersuchung ange-zcigt worden war, in größern Aengstcn befand als ich.Er raffte sich aber, von dem Jäger in die Seite gestoßen,möglichst zusammen, hielt mir das blutige Tuch vor undwürgte mit blinzelnden Augen die Frage heraus:Ererkennt man dieses 60 co eorpiis äs llolic-tum?"