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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
187
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»oberer um so leichter vom Throne der Liebe wiederhinabstoßcn, da ich noch gar nicht fest darauf sitze?Ach! wenn ich mir diese Möglichkeit verstelle, so ärgert'smich ordentlich, daß ich, als ein Halbgeistlichcr, nicht lautfluchen darf auf den Mordwcg, der die unbchülflichc Laud-kutschc zum Falle brachte.

Das Posthorn tönt; ich muß schließen. Der Himmelgebe, daß ich von der nächsten Station keine verdrießli-chen Vorfälle zu berichten habe.

Zweite Station.

Hcllbor», om 10. Mal 1811.

Mich verfolgt ein schwarzes Vcrhängniß! Da sitze ichwieder und muß abcrmal drei Tage verpaffen! Manhöre, wie das zuging.

Die Postkutsche., die mich von Rchfcld weiter bringensollte, kam an. Ans ihrem Bauche schallte ein wüstesGeschrei, das mir keine frommen und sittsamen Reisege-fährten ankündigte. Ich erinnerte mich, als sic still hieltund der Schlag geöffnet wurde, des trojanischen Pferdes:denn cs stiegen eine Menge mit Schwertern bewaffneteJünglinge heraus, die zwar nicht wie Griechen anssahen,aber insgesammt fremd und seltsam gekleidet waren. Manchetrugen weite türkische Beinkleider und breite Mammcluken-mützcn; andere waren in enge, mit zahllosen Knöpschenbesetzte Husarcnwämmser eingezwängt; die dritte Klassehatte sich durch furchtbare Backen- und Schnurrbärte ver-unstaltet und glich einer Rotte von Wegelagerern. Ichwar lange zweifelhaft, was ich aus dieser wunderlichen